Donnerstag, 20. November 2014

103. Tag 11.11.2014 Karimabad - Passu

Attabad See

Auf den hab ich mich schon lange gefreut, hier endet die Straße und alles wird auf kleine Holzboote verladen und nach Gulmit transportiert. Durch einen Erdrutsch ist dieser Stausee vor wenigen Jahren entstanden, die Straße wurde überflutet und nun meißeln Chinesen eine neue Straße in den Fels. Diese soll dann 2015 eröffnet werden. Es herrscht kein System, es gibt keine festen Abfahrtzeiten, keine festen Preise, keine Schwimmwesten nur herrenloses Chaos.
So standen wir 3 Stunden bis wir auf unser Boot fahren konnten, denn wir mußten erst warten bis die LKWs von Jungen Männern beladen waren, die müssen wie Tiere schleppen und tragen, das kann man sich nicht vorstellen. Die überfahrt dauert dann ca. 50 Minuten und wir erreichen Passu erst im Dunkeln.














Mittwoch, 19. November 2014


102. Tag 10.11.2014 Gilgit – Karimabad


Es kommt immer anders als man denkt, nachdem wir ca. 30 km aus Gilgit raus waren, stehender Verkehr. Ich denk Unfall oder Steinschlag, als wir uns vorbei geschlängelt haben, sitzen Menschen auf der Straße und blockieren mit einen Sitzstreik den Verkehr. Das Dorf hat keinen Lehrer mehr und deswegen stehen wir 3 Stunden auf dem KKH und hören uns die Parolen an.
Wir erreichen Karimabad und finden im Hunza Viwe Hotel Unterkunft.











Dienstag, 18. November 2014

101. Tag 9.11.2014 Chilas – Gilgit

Die Motorräder noch vollgetankt, und nach ein paar Kilometern wird die Straße zum Highway. Die Chinesen haben den KKH neu ausgebaut um ihre Waren in kürzerer Zeit ans Meer zu bringen. Vorbei am Nanga Parbat, der mit 8126m der neunt höchste Berg ist.
Gilgit liegt in einem weiten braunen Tal.
Abends gehen wir noch im Dunkeln was essen, mit Stirnlampe und Gaslampen, Elektrizität,
ein großes Problem in Pakistan. Des öfteren waren wir schon im Dunklen.












Montag, 17. November 2014

100. Tag 8.11.2014 Pattan – Chilas


Wir fahren am Fluss entlang, grün und saftig die Landschaft. Einmal rauf, dann wieder runter, Kurve um Kurve, die Straße von gut bis Piste, Pfützen so groß, da drin kann man Karpfen züchten.
An Siedlungen und Dörfer vorbei und umgeben von den schneeweißen Gipfeln der 5- und 6-tausender . Einfach schön, wenn da nicht der einzelne liegende Felsbrocken gewesen wäre, mit dem linken Zylinder der Dicken komm ich vorbei aber wieder einmal der Koffer, also rein in die Pfütze. Der Alukoffer verdellt der rechte Knöchel verstaucht. Eine runde Sache der 100.














Samstag, 8. November 2014


100. Tag 08.11.2014 Pakistan

Ein besonderer Tag!!!


Ich bin nun seit 100 Tagen unter Wegs, Ich war in der Tschechei,Polen,Slowakei,Ungarn,Rumänien,Ukraine, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich, D, Italien, Albanien, Montenegro, Kosovo, Mazedonien, Griechenland, Türkei,
Georgien, Armenien, Iran und nun in Pakistan. 23 Länder an der Zahl, dabei hatte ich 34 Grenzübertritte, das liegt daran, dass ich in manchen Ländern ausgereist bin und noch mal eingereist.
Mit meiner F650GS oder auch Muli genannt hab ich 6660 km und mit der 1100GS der Dicken 14512km zurück gelegt also gesamt 20972 km das macht einen Tagesdurchschnitt von 209km wobei die kürzeste 0 km und die längste Tagesetappe 1400 km waren.
Mit Muli hatte ich 4 Stürze und mit der Dicken einen und einmal wurde ich runter gefahren.

Musste mich mit 24 Währungen auseinandersetzen, den Tschechischen Kronen, ungarischen Forint, rumänischer Lei, bulgarischer Lew, serbischen Dinar, kroatischen Kuna, albanischer Lek, mazedonischer Denar, serbischer Dinar, türkische Lira, georgischer Lari, armenischer Dram, iranischer Rial und Tuman und die pakistanische Rupie.

Hab mehrere Sprachbarrieren meistern müssen, von Hände, Füße, Kauderwelsch, Zeigebuch und meinen schmalen Englisch Kenntnissen mit fränkischen Dialekt.

Ich hab viele interessante Leute getroffen und viele neue Freundschaften schließen können, hab viele verschiedene Landschaften gesehen viel verschiedene Speisen zu mir genommen.

Hatte Sonne, Wind, Regen und am Karakoram Highway sogar Schnee und Eis.

Ich wurde nicht bedroht, beraubt, bestohlen, geschlagen oder anderweitig schlechte behandelt,
Mir wurde immer weitergeholfen, ich wurde zum essen und trinken eingeladen, Unterkunft und Übernächtungsplätze habe ich bekommen.

Die Welt ist nicht so schlecht wie sie immer dargestellt wird, ich weiß nicht was da noch alles kommt.

Einen Dank an alle die mich im Vorfeld und während der Reise unterstützt haben , an alle Blogleser und Kommentarschreiber.

Freitag, 7. November 2014

99. Tag 07.11.2014 Pakistan, Mansehra- Pattan


Rein in die Regenkombi durch die überfüllte Stadt und am Flusslauf entlang durch schöne Landschaften. Der KKH gewinnt langsam an Höhe. Dann verpasst man hin und wieder eine Eskorte. In Pattan entschließen wir uns zu Übernachten, da es zu gefährlich wäre bei den Straßenverhältnissen weiter zufahren, Schlaglöcher und herabgefallene Steine und Felsbrocken.













Donnerstag, 6. November 2014


98. Tag 06.11.2014 Pakistan, Rawalpindi – Mansehra

Wir verabschieden uns von Zaid und machen uns auf den Weg. Die Landschaft wird hügeliger und grüner, die Temperaturen immer angenehm warm, wenn wir stehen heißt es die Jacke ausziehen, und als ich die Jacke mal wieder bei einer Caypause ausgezogen hatte, traute ich meinen Augen: nicht ein Bremsschlauch vorne ist nass, also weiter bis Abbottabad die nächste größere Stadt und da in eine Honda-Werkstatt, was uns wieder Zeit kostet und so schaffen wir es nur bis Mansehra.





Heiße Öfen

Die Dicke in der Hondawerkstatt!!!!!




Danke an das Kompetente Taem.