Freitag, 3. Oktober 2014

61. Tag 30.09.2014 Georgien

Richtung wilden Kaukasus

In Batumi nochmal zur Werkstatt und dann ein Teil Zuhause bestellt, was Stefan mitbringen muss. Stefan fährt die gleiche Strecke wie wir, aber erst am 1.10. in D los. Nach kurzer Stadtrundfahrt geht es für uns weiter in den Norden durch kleine Dörfer vorbei an Kühen, Schweinen und wilden Pferden. Die Menschen und Gebäude – typisch Ostblock. Die Leute sind anfangs zurückhaltend, aber nach ein paar Worten werde ich sogar zum Schlachtfest eingeladen – Schnaps gibt’s natürlich auch wieder! Heute schlafen wir wieder wild am Fluss und werden ordentlich nass geregnet.













60. Tag 29.09.2014 Georgien

Nach Batumi

Rüdiger und Sarah sind auf dem Weg nach Georgien und da wir noch ca. 1 Woche auf unsere Reisepässe bis das Visum eingestempelt ist warten müssen, entschließen wir uns die beiden zu begleiten. Von Rize geht es an die georgische Grenze und direkt an die erste Tankstelle (Diesel 0,85€/Liter; Super 1€/Liter). Seit kurzem spinnt meine Vorderbremse rum und hier geht die Bremse zum ersten Mal fest – Mist! In der Hafenstadt Batumi suche ich schnell eine Werkstatt auf und werde auf Morgen verwiesen. Aufgrund des Regenwetters schlafen wir nochmal im Hotel für 3,50 € pro Person.







59.Tag 28.09.2014 Türkei

Ins Grüne

Von Sumela geht's bei regnerischem Wetter nach Trabzon und am Schwarzen Meer entlang nach Rize, der Teeregion in der Türkei. Rüdiger und Sarah sind schon voraus gefahren, um ein Fußballspiel zu schauen. Nachdem wir uns wieder getroffen haben, gibt es eine kurze Teepause und einen Besuch auf dem hiesigen Viehmarkt. Danach wollen wir einen Schlafplatz inmitten der Teeplantagen suchen - allerdings erfolglos. Da rettet uns ein einheimischer Teebauer und lädt uns zu sich ein. Zuerst gibt es türkische Speisen und Cay, dann Schnaps und Witze und am Ende sogar einen trockenen Schlafplatz im Nebenhaus für Tino und mich – Luxus! Türkische Gastfreunschaft live erleben – Näher kommt man an die Leute nicht ran!









58.Tag 27.09.2014 Türkei

Am Morgen, Technischer Dienst: Rüdiger hatte sich eine Schraube in den Reifen gefahren - die Luft entwich allerdings langsam und so konnte er noch zum Vulkanaiser fahren. Im Anschluss laufen wir zum Sumela-Kloster. Auf dem Parkplatz treffen wir allerhand Weltenbummler – neue Bekanntschaften und auch alte...Am Abend bestellen wir uns einen Fisch und während Tino schon mal in Trabzon vorfühlt, vertilgen wir einheimischen Fisch mit Reis und Salat – lecker!









57. Tag 26.09.2014 Türkei

Zum Kloster Sumela

Weiter geht es für uns durch Kemah und Erzincan Richtung Norden. Dann verschlägt es uns, aufgrund unzureichender Recherche, auf übelste Schotterwege bis auf 2500m über den Bergpass in den Nationalpark Alindere. Dazu fängt es noch an zu regnen und erst im Dunklen erreichen wir unser Camp, in der Nähe des Sumela Klosters. Unsere Motorräder haben die „Höllenfahrt“ ganz gut überstanden. Das Auto von Rüdiger und Sarah hat, mit einem platten Reifen und ramponierten Fahrradständer, etwas mehr gelitten...








56. Tag 25.09.2014 Türkei

Nach Ilic

Am Morgen besuchen wir noch den Wochenmarkt in Kangel und fahren weiter nach Divrigi, wo eine der ältesten Moscheen der Türkei zu bestaunen ist (auch ein Weltkulturerbe). Unseren heutigen Schlafplatz finden wir in Ilic an einem Fluss, wo wir uns lecker Salat machen. Wir sitzen lange am Lagerfeuer und philosphieren über das Leben.







55. Tag 24.09.2014 Türkei

Nach Kangal

Morgens werde ich vom Bellen drei großer Hunde wach, die, Gott sei dank, friedlich sind, denn sie gehören einem vorbeiziehenden Schäfer. Er freut sich sehr über die Fotos, die wir von ihm machen. Über kleine Nebenstraßen geht es nach Baliki Kaplica, wo sich, in einem von Thermalwasser gespeisten Fluss, unzählige Fische tummeln und jedem eine Massage verpassen, der sich in das 30° warme Wasser legt. Einen Schlafplatz finden wir in der Nähe Kangal – ein Ort, der für eine hier gezüchtete Hunderasse bekannt ist.