Montag, 13. Oktober 2014

69.Tag 08.10.2014 Armenien


Heute darf die Dicke mal stehen bleiben. Wir machen einen Ausflug mit dem WoMo zum Kloster Chor-Virap und zur Monastery Glard, welches ein Weltkulturerbe ist. Vom Kloster Chor-Virap aus sieht man den Berg Ararat, der 5137 m hoch ist und auf türkischer Seite steht, wenn er sich gerade nicht hinter den Wolken versteckt. Ich hab noch einen Friseurtermin und die Dicke bekommt ein Schaumbad.















68.Tag 07.10.2014 Armenien

Groundhopping und die liebe Polizei

Nach dem Frühstück geht’s weiter auf einer Hochebene. Immer über 1000 m geht’s nach Astahrak, denn dort findet ein Fußballspiel statt. Sarah und Rüd haben ein besonderes Hobby, sie sind Groundhopper, das sind Sammler und Jäger, die Fußballspiele in den verschiedensten Ländern der Erde sammeln. Dafür gibt’s Punkte, ich kann mich seit heute auch als Groundhopper zählen.
Noch 20 km bis Yerevan in die Hauptstadt Armeniens, zur Begrüßung darf Rüd gleich wieder den Geldbeutel aufmachen. Denn Wenden bei durchgezogener weißen Linie kostet 40 € ohne Quittung, bei korrupten Polizisten. Mopedfahrer bekommen den ermahnenden Finger.
Wir haben ein Hostel gleich hinter der deutschen Botschaft für zwei Tage, das heißt, ein Bett, duschen und mal wieder Wäsche waschen und obendrein noch mit Frühstück, Luxus pur:-)








67.Tag 06.10.2014 Armenien

Auf nach Armenien


Wir verabschieden uns von Tino, der fährt zurück in die Türkei, da ohne rote Pappe nix geht mit einer Einreise nach Armenien, unsere Pässe sind mit den eingestempelten Visa auf dem Weg von Deutschland nach Trabzon. Da ich mir einen zweiten Reisepass habe ausstellen lassen, fahre ich mit Sarah und Rüdiger noch ein paar Tage nach Yerevan, wo ich nie hinwollte.
Wir verlassen Tbilisi auf verkehrsreichen Straßen, nach dem Motto "der Stärkere" gewinnt -  nicht lustig als Mopedfahrer - doch schon nach einigen Kilometern wird’s wieder ländlich und ruhiger. Wir nehmen den mittleren der drei Grenzübergänge, die nach Armenien führen und haben das Glück auch den schlechtesten erwischt zu haben, erst auf vierspurigen Ausfallstraßen, dann auf Landstraßen, die ab Murneuli zu schmalen Betonstraßen und irgendwann zu Feldwegen übergehen. Und zum großen Mopedfahrerglück, fängt's auch noch an zu regen. Die Ausreise ist im Nu geschehen für mich, bei anderen Reiseteilnehmern fehlt ein Stempel :-) und die Einreise nach Armenien ist auch eine Sache von ca. 20 Minuten für mich, andere Reiseteilnehmer müssen ca. 500 m zurück laufen um die Papiere in Ordnung zu bringen :-) - und das im knöchelhohem Matsch. Den zweispurigen Fahrzeugen wird ordentlich Straßenbenutzungsgebühr abgenommen, Einspurfahrzeuge werden freundlich durchgewunken. Man bemerkt sofort in einen anderen Land angekommen zu sein,wir fahren im Matsch ca. 20 Kilometer nach Tasir, Geld aus dem Automaten holen, den armenischen Dram einkaufen und einen Übernachtungsplatz suchen.


















Freitag, 3. Oktober 2014




64. Tag 03.10.2014 Georgien

Stein Hart

Von Mestia fahren wir nach Ushguli um von dort aus Georgiens höchsten Berg zu sehen, den Mt. Shkhara, der 5068 m hoch ist. Anfangs auf Asphalt, aber was dann für Straßen kommen, verlangt uns alles ab, nur noch Schotter, Geröll, Wasser und Flußdurchfahrten. Die Dicke muss viel einstecken und auf 2664 m alles hoch schleppen. Für 230 km brauchen wir 10 Stunden.












63.Tag 02.10.2014 Georgien


Wandertag

Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wanderung zum Gletscher Chalaadia auf.
15km hin, 15km zurück, da wir uns die letzten Tage wenig bewegt haben, geht das ganz schön in die Knochen, wir werden aber dafür mit schönen Ausblicken belohnt.










62. Tag 01.10.2014 Georgien

Nach Mestia

Rein in den Kaukasus an, das Zelt wird nass abgebaut und raus aus den Schlam, an Dörfern entlang geht’s allmählich in die Berge,die Straße windet sich am Flußlauf entlang hoch.
Man muß auf alles gefasst sein Kühe, Felsbrocken ,Schlaglöcher oder liegen gebliebene Fahrzeuge. Die Landschaft läd ständig zu Fotostops ein.
Da Mestia im Sommer von Wanderern und Bergsteigern und im Winter von Skifahrern belagert wird, gibt es eine große Anzahl an Gästehäusern. So finden wir in Nu eine Unterkunft.