Mittwoch, 13. August 2014


11.Tag 11.08.2014 Montag

Geht nicht ,Gibt`s nicht

Bei einen Bekannten von Josef schweißen wir das gebrochene Teil. Feilen, sägen, schleifen und nach einen halben Tag läuft Muli wieder. Ich hab trotzdem ein neues Teil bestellt und werde es umbauen so bald es hier in Rumänien angekommen ist.
Am Abend machen wir noch mit Georg einen Ausflug in die Berge, dafür werden noch um 9 Uhr die Pferde eingespannt. Schön wars.

 
10.Tag 10.08.2014 Sonntag

kein guter Tag

Heute soll es ruhiger werden. Ein Tag Pause. In Viesu de Sus ist Zippzer-Treffen, zu dem viele aus D angereist sind. Wir fahren zur Wassertalbahn und weiter ins Tal hinein. Dann kommts: Kupplungzug gerissen!....Denke ich. Falsch! Am Schluss stellt sich heraus, dass im Inneren der Kupplung ein Teil gebrochen ist. Bei Josef, den wir kennengelernt haben, darf ich im Hof den Motor zerlegen. Spät abends gehen wir noch was essen und zur Verdauung der Sorgen noch ein paar Schnaps trinken.
9.Tag 09.08.2014 Samstag

Ukraine wir kommen

Langsam bekommen wir Routine beim Abbau und Moped beladen. Wir fahren Richtung Norden der R19 entlang und biegen dann mal rechts ab um von der Bundesstraße auf Kreisstraßen zu fahren. Wahnsinn, teilweise Schlaglöcher so groß wie Lkw-Reifen. Wir müssen Schlangenlinien fahren.
…...Wir machen Mittags- und Kaffeepause in einem, da wir unweit der Ukraine sind fällt der Entschluss, ein paar km entlang der Grenze Ostwärts zu fahren, natürlich auf ukrainischer Seite. Ein- und Ausreise mit Reisepass kein Problem, das Land ist wie Rumänien, nur die Schlaglöcher sind noch größer. Um 20 Uhr erreichen wir Vieseu de Sus. In der Pension Magnolie dürfen wir unsere Zelte aufbauen, da eh alle Zimmer belegt sind. Nach 400km reichts für heute.
8.Tag 08.08.2014 Freitag

Bei leichtem aber warmen Regen brechen wir auf, da wir um 12 Uhr in Oradea sein sollen. Was wir nicht einkalkuliert haben, ist die Zeitzone, die sich um eine Stunde ab RO verschiebt. Also werden wir schon mal mindestens eine Stunde zu spät kommen, am Ende sind's eineinhalb.
Durch die weite Ebene der Puszta, die wir im Schweinsgalopp durchfahren, erreichen wir die Grenze zu Rumänien um 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit oder 13 Uhr osteuropäischer Zeit,
und die liebe Verwandtschaft um 13:30 Uhr. Von Alex, der meinen Bruder Alfons Schwägerin Sabine und Alfred durch's Land begleitet hat, bekommen wir gute Tipps und das Angebot ihn in jeder Lage um Hilfe zu bitten zu dürfen. 

Wir verabschieden uns und verlassen Oradea in nördliche Richtung, unterwegs noch Lebensmittel einkaufen und dann suchen wir uns das erste mal einen Lagerplatz um Wildcampen. Gar nicht so einfach.
7.Tag 07.08.2014 Donnerstag

Puszta, Paprika und Piroschka

Heute geht’s zu Julischka nach Ungarn. Um die Mittagszeit fahren wir über die Grenze nach Ungarn, an der ersten Tankstelle stellen wir fest: Nix Euro, Forint du brauchen.
Wir haben nicht viel zeit zum Schauen, da ich mich morgen mit meinen Bruder Gagel in Oradea RO treffen will. Er, Schwägerin Sabine und Kumpel Alfred haben eine 10 tägige Rumänien Mopedtour hinter sich, was bietet sich da besser an die Infos abzugreifen. Tino ist schon genervt wegen dem Druck, den ich Aufbau. Hin und wieder eine Kaffeepause, mehr geht leider nicht .
Ca.150 km vor Oradea finden wir wieder, dank Navi, einen Campingplatz mit Thermalbad nebenan, aber wir schaffen es wieder nur bis zu Terrasse in unmittelbarer Nähe des Zapfhahns.

6.Tag 06.08.2014 Mittwoch

Klein aber Fein

Nach Zeltabbau und Motorrad beladen, was ca. 1 Stunde dauert, kommen schön langsam die Feiertschechen aus ihren Dauercampern mit zu Berge stehenden Haaren und Augenringen, so groß wie Schwimmreifen. Aber schön war es mit Ottoa, Juseff, Jarta und wie sie alle hießen.
In Csky Tesin verlassen wir CZ und sind in Nu ohne Kontrolle oder sonst was schon in Polen. Über super schöne Nebenstraßen steigen wir in die Tatra, bei Zakopane reisen wir in die Slowakei ein, was auch wieder keinen Menschen interessiert. Ein wirklich schöner Fleck Erde hier! Um 17 Uhr finden wir einen Campingplatz bei Dedinky. So haben wir an einem Tag drei Länder bereist, CZ-PL-SK.
Die Hohe Tatra, ein Teilgebirge der Tatra, ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei, zu einem Drittel zu Polen.
5.Tag 05.08.2014 Dienstag

Am Morgen haben wir noch schnell ein Foto mit zwei Kanadiern gemacht, die Europa per Fahrrad bereisen. Auch net schlecht! Bis 17 Uhr war straffes Fahren durch die Nebenstraßen der Osttschechei angesagt. Wir haben einen schönen Campingplatz in Havilorv am See gefunden, 100 Kronen Motorrad Zelt und Mann. Direkt am Wasser. Abends noch auf der Terrasse mit Bier den Tag ausklingen lassen, was willst du mehr Hubert????