Mittwoch, 13. August 2014

8.Tag 08.08.2014 Freitag

Bei leichtem aber warmen Regen brechen wir auf, da wir um 12 Uhr in Oradea sein sollen. Was wir nicht einkalkuliert haben, ist die Zeitzone, die sich um eine Stunde ab RO verschiebt. Also werden wir schon mal mindestens eine Stunde zu spät kommen, am Ende sind's eineinhalb.
Durch die weite Ebene der Puszta, die wir im Schweinsgalopp durchfahren, erreichen wir die Grenze zu Rumänien um 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit oder 13 Uhr osteuropäischer Zeit,
und die liebe Verwandtschaft um 13:30 Uhr. Von Alex, der meinen Bruder Alfons Schwägerin Sabine und Alfred durch's Land begleitet hat, bekommen wir gute Tipps und das Angebot ihn in jeder Lage um Hilfe zu bitten zu dürfen. 

Wir verabschieden uns und verlassen Oradea in nördliche Richtung, unterwegs noch Lebensmittel einkaufen und dann suchen wir uns das erste mal einen Lagerplatz um Wildcampen. Gar nicht so einfach.
7.Tag 07.08.2014 Donnerstag

Puszta, Paprika und Piroschka

Heute geht’s zu Julischka nach Ungarn. Um die Mittagszeit fahren wir über die Grenze nach Ungarn, an der ersten Tankstelle stellen wir fest: Nix Euro, Forint du brauchen.
Wir haben nicht viel zeit zum Schauen, da ich mich morgen mit meinen Bruder Gagel in Oradea RO treffen will. Er, Schwägerin Sabine und Kumpel Alfred haben eine 10 tägige Rumänien Mopedtour hinter sich, was bietet sich da besser an die Infos abzugreifen. Tino ist schon genervt wegen dem Druck, den ich Aufbau. Hin und wieder eine Kaffeepause, mehr geht leider nicht .
Ca.150 km vor Oradea finden wir wieder, dank Navi, einen Campingplatz mit Thermalbad nebenan, aber wir schaffen es wieder nur bis zu Terrasse in unmittelbarer Nähe des Zapfhahns.

6.Tag 06.08.2014 Mittwoch

Klein aber Fein

Nach Zeltabbau und Motorrad beladen, was ca. 1 Stunde dauert, kommen schön langsam die Feiertschechen aus ihren Dauercampern mit zu Berge stehenden Haaren und Augenringen, so groß wie Schwimmreifen. Aber schön war es mit Ottoa, Juseff, Jarta und wie sie alle hießen.
In Csky Tesin verlassen wir CZ und sind in Nu ohne Kontrolle oder sonst was schon in Polen. Über super schöne Nebenstraßen steigen wir in die Tatra, bei Zakopane reisen wir in die Slowakei ein, was auch wieder keinen Menschen interessiert. Ein wirklich schöner Fleck Erde hier! Um 17 Uhr finden wir einen Campingplatz bei Dedinky. So haben wir an einem Tag drei Länder bereist, CZ-PL-SK.
Die Hohe Tatra, ein Teilgebirge der Tatra, ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei, zu einem Drittel zu Polen.
5.Tag 05.08.2014 Dienstag

Am Morgen haben wir noch schnell ein Foto mit zwei Kanadiern gemacht, die Europa per Fahrrad bereisen. Auch net schlecht! Bis 17 Uhr war straffes Fahren durch die Nebenstraßen der Osttschechei angesagt. Wir haben einen schönen Campingplatz in Havilorv am See gefunden, 100 Kronen Motorrad Zelt und Mann. Direkt am Wasser. Abends noch auf der Terrasse mit Bier den Tag ausklingen lassen, was willst du mehr Hubert????

4.Tag 04.08.2014 Montag

Hans im Glück

Heute heißt er nicht Hans sondern Tino im Glück. Nachdem ich ihm in den Arsch getreten habe, ist er am frühen Morgen nach Prag zur Botschaft gefahren, dort hat er während der Neubeantragung einen Anruf seiner Mutter erhalten: Der Geldbeutel liegt in Neutraubling auf der Polizei Stadion, natürlich ohne Geld, aber der Rest ist noch da.Nach einem Höllenritt von 797km kam er spät Nachts dann wieder in Kutná Hora an.
Ich hab mir einen Ruhigen gemacht, die Landschaft etwas erkundet und am Nachmittag den Regen von der Terrasse aus beobachtet.
Kutná Hora ist eine Stadt in der Tschechischen Republik mit 20000 Einwohnern

Montag, 4. August 2014


3.Tag 03.08.2014

Etwas länger schlafen, Motorrad beladen, dann noch eine Runde über den Wenzelplatz und raus aus der Stadt, ca. 70 km nach Kutna Hora. Über Nebenstraßen, manchmal nur Feldwege, erreichen wir Kutná Hora. Unweit befindet sich Sedletz-Ossarium, ein Kloster mit einer Sehenswürdigkeit besonderer Art: Die Knochenkirche oder das Gebeinhaus genannt, in dem 40000 Skelette lagern und teilweise zu Kunstwerken wurde. Kaum sind wir angekommen wird der Himmel immer dunkler und es fängt an zu schütten was nur geht, nach Regen kommt Sonnenschein, wir bleiben in Kutná Hora auf dem Campingplatz, da Tino morgen zur Botschaft nach Prag muss und, welch ein Zufall, auch hier gibt’s leckeres tschechisches Bier.
Gute Nacht!!
Ps: Die Kirche hab ich das erste Mal hier gesehen: Long Way Round, super Film mit Charley Boormann




2Tag 02.08.2014

Die Goldene


Heute ist Prag angesagt. Hätte ich mir sparen können, da ich schon einige Male hier war. Aber Tino wollte das so. Soll er haben, dafür werde ich mal bleiben wo es ihm nicht so gefällt :-))
Einmal beim Geldwechseln Lehrgeld bezahlt und daraus gelernt, aber dass Tino seinen Geldbeutel los wird, geklaut, verloren, weiß der Geier ????????? Das is absolute Schei..... Pass und Führerschein weg, zur deutschen Botschaft gerannt natürlich am Wochenende keiner da. Nur die Notfallnummer, die ihn bis Montag vertröstet.
Aber dafür kann Prag nichts , Dummheit wird bestraft. Mich beim Geld tauschen, Tino beim Verlust von Dokumenten. Die Stadt ist schön voll von Kultur , Sehenswürdigkeiten und Baukunst, Burg, Kirchen, Museen, Gastronomie und vielen vielen Touristen aus aller Herrenländer.

Also raus und weiter Richtung Osten.