Mittwoch, 13. August 2014

6.Tag 06.08.2014 Mittwoch

Klein aber Fein

Nach Zeltabbau und Motorrad beladen, was ca. 1 Stunde dauert, kommen schön langsam die Feiertschechen aus ihren Dauercampern mit zu Berge stehenden Haaren und Augenringen, so groß wie Schwimmreifen. Aber schön war es mit Ottoa, Juseff, Jarta und wie sie alle hießen.
In Csky Tesin verlassen wir CZ und sind in Nu ohne Kontrolle oder sonst was schon in Polen. Über super schöne Nebenstraßen steigen wir in die Tatra, bei Zakopane reisen wir in die Slowakei ein, was auch wieder keinen Menschen interessiert. Ein wirklich schöner Fleck Erde hier! Um 17 Uhr finden wir einen Campingplatz bei Dedinky. So haben wir an einem Tag drei Länder bereist, CZ-PL-SK.
Die Hohe Tatra, ein Teilgebirge der Tatra, ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei, zu einem Drittel zu Polen.
5.Tag 05.08.2014 Dienstag

Am Morgen haben wir noch schnell ein Foto mit zwei Kanadiern gemacht, die Europa per Fahrrad bereisen. Auch net schlecht! Bis 17 Uhr war straffes Fahren durch die Nebenstraßen der Osttschechei angesagt. Wir haben einen schönen Campingplatz in Havilorv am See gefunden, 100 Kronen Motorrad Zelt und Mann. Direkt am Wasser. Abends noch auf der Terrasse mit Bier den Tag ausklingen lassen, was willst du mehr Hubert????

4.Tag 04.08.2014 Montag

Hans im Glück

Heute heißt er nicht Hans sondern Tino im Glück. Nachdem ich ihm in den Arsch getreten habe, ist er am frühen Morgen nach Prag zur Botschaft gefahren, dort hat er während der Neubeantragung einen Anruf seiner Mutter erhalten: Der Geldbeutel liegt in Neutraubling auf der Polizei Stadion, natürlich ohne Geld, aber der Rest ist noch da.Nach einem Höllenritt von 797km kam er spät Nachts dann wieder in Kutná Hora an.
Ich hab mir einen Ruhigen gemacht, die Landschaft etwas erkundet und am Nachmittag den Regen von der Terrasse aus beobachtet.
Kutná Hora ist eine Stadt in der Tschechischen Republik mit 20000 Einwohnern

Montag, 4. August 2014


3.Tag 03.08.2014

Etwas länger schlafen, Motorrad beladen, dann noch eine Runde über den Wenzelplatz und raus aus der Stadt, ca. 70 km nach Kutna Hora. Über Nebenstraßen, manchmal nur Feldwege, erreichen wir Kutná Hora. Unweit befindet sich Sedletz-Ossarium, ein Kloster mit einer Sehenswürdigkeit besonderer Art: Die Knochenkirche oder das Gebeinhaus genannt, in dem 40000 Skelette lagern und teilweise zu Kunstwerken wurde. Kaum sind wir angekommen wird der Himmel immer dunkler und es fängt an zu schütten was nur geht, nach Regen kommt Sonnenschein, wir bleiben in Kutná Hora auf dem Campingplatz, da Tino morgen zur Botschaft nach Prag muss und, welch ein Zufall, auch hier gibt’s leckeres tschechisches Bier.
Gute Nacht!!
Ps: Die Kirche hab ich das erste Mal hier gesehen: Long Way Round, super Film mit Charley Boormann




2Tag 02.08.2014

Die Goldene


Heute ist Prag angesagt. Hätte ich mir sparen können, da ich schon einige Male hier war. Aber Tino wollte das so. Soll er haben, dafür werde ich mal bleiben wo es ihm nicht so gefällt :-))
Einmal beim Geldwechseln Lehrgeld bezahlt und daraus gelernt, aber dass Tino seinen Geldbeutel los wird, geklaut, verloren, weiß der Geier ????????? Das is absolute Schei..... Pass und Führerschein weg, zur deutschen Botschaft gerannt natürlich am Wochenende keiner da. Nur die Notfallnummer, die ihn bis Montag vertröstet.
Aber dafür kann Prag nichts , Dummheit wird bestraft. Mich beim Geld tauschen, Tino beim Verlust von Dokumenten. Die Stadt ist schön voll von Kultur , Sehenswürdigkeiten und Baukunst, Burg, Kirchen, Museen, Gastronomie und vielen vielen Touristen aus aller Herrenländer.

Also raus und weiter Richtung Osten.


1Tag 01.08.2014

Etz isser wech ,d HUBBI

wie geplant habe ich es diesmal pünktlich (was sonst bei den Zurwestens nicht der Fall is), um 8:08 Uhr am 1.8. vom Hof zu rollen geschafft, nachdem ich mich von meinen Nachbarn und Natalie, Milo, Franzi und Sebastian, meinen Hausbewachern, verabschiedet habe, habe ich auf auf Wiedersehen gesagt in der Bäckerei Lutz und dann bei meinen Eltern und Anhang. Dann gings weiter zu meiner Tochter Steffi Andy Paul und Clara zum gemeinsamen Frühstück, dann sagte ich Ade!
Die Sonne schien, es war warm, die Luft feucht der Abschiedstränen wegen.
Noch schnell bei HAMA in Mohnheim eine Laptoptasche mitgenommen, fürs Neue, das in einer Nachtschicht noch konfiguriert wurde (Danke Patrick).
In Donauwörth wartete ich 1 ½ Stunden auf meinen Mitfahrer/Reisebegleiter/Reisepartner oder wie auch immer, ich hatte schon Angst, dass er einen technischen Defekt hatte oder im letzten Moment einen Rückzieher machte, was auch zu Verstehen gewesen wäre, bei dem, was wir da vorhaben. Doch dann kam er.
Dann ging es weiter über Regensburg nach Furth im Wald wo ich Deutschland, meinem geliebten Deutschland, Adé sagte, ich komme wieder, denn ich weiß, was ich an Deutschland habe.
Über wunderbare Nebenstraßen, die Gott sei Dank in meinen Garmin Zumo 660 sind, wenn man Motorradmodus einstellt und Autobahnen sowie Mautstraßen deaktiviert, erreichten wir die Goldene Stadt Prag um 19 Uhr. Da ich nicht von Null auf Einhundert will, ist ein Zimmer für zwei Nächte vor gebucht, bei guten Tschechischen Gerstensaft ging der erste Tag zu Ende.


Dienstag, 29. Juli 2014

29.07.2014

Der Countdown läuft,
die Zeit läuft rast schon fast, der Schweiß läuft, dies da, das da, dort das noch schnell usw......
der schwierigste Teil einer Reise ist oft der Start.